Würzburg (POW) Fünf Frauen und ein Mann aus dem Bistum Würzburg haben den Ausbildungskurs zu kirchlichen Umweltauditor(inn)en für EMAS beziehungsweise den Grünen Gockel erfolgreich abgeschlossen. Das teilt die Fachstelle Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz des Bistums Würzburg mit. Bei einer Segensfeier im Würzburger Burkardushaus überreichte Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag, die Zertifikate an Sindi Juskevic (Martinushaus Aschaffenburg), Karin Reitelbach (Dekanatsbüro Bad Kissingen), Markus Saukel (Kilianeum Würzburg), Elke Schüller-Wirsing (Dekanatsbüro Bad Kissingen), Daniela Stenger (Dekanatsbüro Aschaffenburg) und Katharina Stoß (Tagungszentrum Schmerlenbach).
Seit November 2024 hatten sich die Teilnehmenden unter der Leitung von Christof Gawronski, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg, qualifiziert. Inhalte des Kurses waren unter anderem eine Einführung in EMAS (Eco Management and Audit Scheme) und Grüner Gockel, das Bewerten von Umweltauswirkungen, das Energiesparen in Einrichtungen und Gemeinden sowie die Vorbereitung der Umweltprüfung durch einen externen Gutachter. Einblick in praktische Erfahrungen mit Umweltmanagement erhielten die angehenden Umweltauditor(inn)en durch die Verantwortlichen im Aschaffenburger Martinushaus und in Schmerlenbach sowie in der Evangelischen Philippuskirchengemeinde in Eisingen. Domkapitular Krämer dankte bei der Feier für das Engagement zum Erhalt der Schöpfung.
Derzeit sind im Bereich des Bistums Würzburg folgende Einrichtungen EMAS-zertifiziert: Kilianeum in Würzburg, Martinushaus in Aschaffenburg und Jugendhaus Sankt Kilian Miltenberg, außerdem das Haus Klara der Oberzeller Franziskanerinnen im Kloster Oberzell und die Klosterdruckerei Benedict Press der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Die Pflegeeinrichtung Haus Sankt Elisabeth in Kitzingen ist mit dem Grünen Gockel zertifiziert. Ein Verwaltungsgebäude und ein Tagungshaus machen sich gerade auf den Weg zu einer Umweltmanagement-Zertifizierung.
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